Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise (Dokumentarfilm) + Verlosung: 2×2 Kinogutscheine zu gewinnen!

Lee ‚Scratch‘ Perry hat Reggae und Dub Musik geprägt, wie kaum ein anderer. Dieses Jahr feiert er seinen 80. Geburtstag. 4 Tage danach, also am 24. März 2016 startet mit „Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise“ ein Dokumentarfilm über Lee Perry in den deutschen Kinos. Ich durfte vorab schon einmal reinschauen und möchte meinen Eindruck davon mit euch teilen.
Am Ende dieses Beitrags habt ihr außerdem die Möglichkeit 2 x 2 Kinogutscheine für den Film zu gewinnen!

Eines kann ich schon vorweg nehmen: Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise ist keine langweilige Dokumentation, in der ein paar Videoaufnahmen gezeigt werden und eine Biographie, wie vom Blatt abgelesen, runtergerattert wird. Es ist „eine märchenhafte Dokumentation“, wie es auf der Webseite des Films passend beschrieben wird.

Der Regisseur Volker Schaner ist schon seit seiner Jugend ein großer Fan von Lee Perry. Unglaubliche 15 Jahre lang dauerten die Dreharbeiten, in denen er den Musiker regelmäßig besuchte. Immer mit dabei: Kamera und Mikrofon. Er reiste nach Jamaika, Großbritannien, Äthiopien und in die Schweiz, um zu erfahren, was hinter dieser Reggae-Legende steckt. Kein Wunder, dass sich mit der Zeit auch eine echte Freundschaft zwischen den beiden entwickelt hat.

Durch diese Nähe bekommt der Zuschauer auch einen intimeren Einblick in die Persönlichkeit und die spirituelle Welt von Lee Perry. Mit tollen Trickfilmanimationen, wie sie auch schon im Trailer zu sehen sind, wird visualisiert, wenn er beispielsweise über seinen Kampf gegen den Teufel oder seine Vision vom Paradies erzählt. Eine ausgefallene Idee, die den Charakter von Perry zusätzlich unterstreicht.

Auf den ersten Blick (und vielleicht auch auf den zweiten) wirkt Lee Perry nämlich schon etwas seltsam, wenn er beispielsweise vor seinem Haus in der Schweiz steht, und bemalte Steine aufeinander klopft, seine Studiowände anmalt oder wie auf dem Bild unten zu sehen einen pinkfarbenen Bart und „Dreadlocks“ aus Algen auf dem Kopf trägt – ein komischer Kauz eben.

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Lee ‚Scratch‘ Perry mit „Original Dreadlocks“

Aber dieser „komische Kauz“ war es, der mit seiner Spiritualität und seiner kreativen, experimentellen Art erstaunliches erreicht hat. Er hat die Musik und damit auch eine ganze Kultur verändert. Neben King Tubby gilt er als Mitbegründer des Dub und Pionier auf diesem Gebiet. Den Grundstein dafür legte er in den legendären Black Ark Studios, die er 1973 in seinem eigenen Hinterhof auf Jamaika aufbaute. Dort produzierte er unter anderem auch mit Bob Marley und verhalf diesen zu weltweitem Ruhm.

Lee Perry hat den Reggae inspiriert; Er war der Funken.
Aber Bob Marley war der Botschafter.
(Steve Marshall – Musiker & Produzent)

Als ihm die Reggae Musik allerdings zu sehr kommerzialisiert wurde stand er vor der Wahl: „Entweder das Studio zerstörte ihn oder er zerstörte das Studio“. So kam es 1979 schließlich dazu, dass er sein Studio abfackelte und nach London ausgewandert ist. Er wollte nichts mehr mit jamaikanischen Artists zu tun haben.

Selbstverständlich verrät der Film noch einiges mehr über das Leben und die Arbeit von Lee Perry. Allerdings möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen, für den Fall, dass ihr euch den Film selbst ansehen möchtet. Und das kann ich euch wirklich nur empfehlen. Denn Lee Perry ist außergewöhnlich: Außergewöhnlich verrückt und außergewöhnlich genial zur gleichen Zeit.

Update:

Mittlerweile ist der Film „Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise“ auch auf BlueRay und DVD erschienen. Wer den Film noch nicht im Kino gesehen hat oder ihn noch einmal ansehen will, kann ab sofort eine physische Kopie des Films auf Amazon oder im Shop von Vision of Paradise erwerben.


Verlosung:

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Somassive.de verlost 2 x 2 Kinogutscheine für Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise. Diese wurden mir freundlicherweise von der ZOOM MEDIENFABRIK zur Verfügung gestellt. Die Gutscheine erhaltet ihr in Papierform und sind innerhalb Deutschlands in allen Kinos einlösbar, in denen der Film gezeigt wird. Eine Liste der Kinos findet ihr findet ihr hier oder am Ende dieses Beitrags. (Angaben ohne Gewähr)

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich den Film im Kino anzusehen, muss nicht enttäuscht sein: Nach der Kinoauswertung wird der Film nämlich auch auf DVD und Blu-ray erscheinen.

So gewinnt ihr die Freikarten für den Kinofilm:

Alles was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen, ist folgendes:
Schreibt einfach eine E-Mail mit dem Betreff Vision of Paradise an kontakt@somassive.de und schreibt mir kurz, wieso ihr die Kinokarten gewinnen wollt. Vergesst bitte nicht euren Namen und eure Adresse anzugeben, damit ihr im Falle eines Gewinns auch schnellstmöglich eure Gutscheine erhaltet.

Weitere Hinweise:

  • Einsendeschluss ist Dienstag, der 22. März 2016 um 17:00 Uhr. Alle E-Mails, die nach Einsendeschluss eingehen, werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt.
  • Die Gewinner werden nach Einsendeschluss mittels Zufallsgenerator ermittelt und anschließend von mir benachrichtigt.
  • Meldet sich der Gewinner innerhalb einer bestimmten Zeit nicht, behalte ich mir das Recht vor, einen neuen Gewinner auszulosen.
  • Die persönlichen Daten der Teilnehmer (Name, Adresse, E-Mail) dienen nur der Ermittlung der Gewinner und dem Versand der Gutscheine. Nach der Verlosung werden alle persönlichen Daten vollständig gelöscht.

Kinotermine (Deutschland):

21. März 2016
22. März 2016
23. März 2016
ab 24. März 2016
ab 25. März 2016
25. März 2016
27. März 2016
28. März 2016
30. März 2016
ab 31. März 2016

03. April 2016
04. April 2016
ab 07. April 2016

2 Kommentare zu „Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise (Dokumentarfilm) + Verlosung: 2×2 Kinogutscheine zu gewinnen!

  • 1. April 2016 um 5:41
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    Vision of paradise war echt klasse! Ich bin fasziniert wieviel kindliches Lee sich behalten hat und wie schelmisch er ist. Er ist auch sehr fit für sein Alter, wie er da auf Steine klettert, im Meer planscht etc. 😊
    Es ist witzig, dass er meist so verrücktes Zeug faselt aber dann wieder völlig normal spricht. Es scheint ihm Spaß zu machen die Leute zu verwirren.
    Einige einflussreiche Leute aus der Reggaebranche und Kenner des Genres werden interviewt und man versteht wie wichtig dieser Mann für die Entwicklung des heutigen Reggae und Dub war. Auch fand ich es interessant, dass er ein Allroundkünstler ist, der auch malt, dichtet, Klamotten dekoriert etc.

    Antwort
    • 4. April 2016 um 15:17
      Permalink

      Vielen Dank für dein Feedback! Es freut mich, dass dir der Film so gut gefallen hat.

      Antwort

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